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2 von 4 Sternen
Abnehmen mit der Kohlsuppen-Diät
Bei der Kohlsuppen-Diät handelt es sich um eine so genannte Crash-Diät. Das heißt, die Kohlsuppendiät wird nur über einen kurzen Zeitraum durchgeführt - in der Regel sieben Tage. Ziel ist es dabei, in dieser kurzen Zeitspanne möglichst viel abzunehmen. Die Kohlsuppendiät stammt ursprünglich aus den USA und wurde vor circa 30 Jahren entwickelt. Ziel war es, eine Diät zu kreieren bei der man schnell abnehmen kann, bei der gleichzeitig die Verdauung angekurbelt wird und bei der man nicht hungern muss. Wer genau die Kohlsuppen-Diät entwickelt hat, lässt sich heute leider nicht mehr nachvollziehen.
Schnell abnehmen mit der magischen Kohlsuppe
Das Geheimnis der Kohlsuppen-Diät liegt - wie der Name vermuten lässt - in der Kohlsuppe. Der Hauptbestandteil Weißkohl hat kaum Kalorien und kann daher auch in größeren Mengen gegessen werden, ohne das man zunimmt. Die Kohlsuppendiät sieht vor, dass man täglich so viel Kohlsuppe wie gewünscht essen kann, dafür aber auf andere Speisen verzichtet, es sei denn sie stehen auf dem Speiseplan der Kohlsuppen-Diät. Während der Diät ist die Kohlsuppe das Hauptnahrungsmittel. Hinzu kommen noch Obst und Gemüse, mageres Fleisch oder Fisch, Vollkorn- und Magermilchprodukte. Diese Lebensmittel darf man jedoch nur an bestimmten Tagen und in bestimmten Mengen zu sich nehmen. Sie unter anderem notwendig, um die Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen zu gewährleisten und etwas Abwechslung in den Speiseplan zu bekommen. Das Obst soll zusätzlich vor Heißhunger auf Süßes schützen. Da der Körper während der Kohlsuppendiät kaum Fette und Kohlenhydrate zugeliefert bekommt, entsteht eine Defizit an Energie und der Köper beginnt sein Reserven angreifen und überschüssiges Körperfett abzubauen. Wie bei jeder Diät, sollte man auch bei der Kohlsuppendiät auf hinreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Ungesüßter Tee und Mineralwasser eignen sich dafür am besten. Fenchel- oder Kümmeltees können helfen, die Nebenwirkungen des Kohls - wie z.B. Blähungen - zu lindern.
Vorteile und Nachteile der Kohlsuppendiät
Der Vorteil der Kohlsuppen-Diät liegt darin, dass man zumindest von der Kohlsuppe so viel essen kann wie man will. Man wird demnach nicht ständig von Hungergefühl und Heißhungerattacken geplagt. Zudem regt der Kohl die Verdauung und den Stoffwechsel an. Es gibt aber auch Nachteile. Zum einen schmeckt vielen Menschen die Kohlsuppe ganz einfach nicht. Der Verzehr von Kohl kann zu Blähungen führen. Diese Beschwerden kann man zwar mit Hausmitteln wie Fenchel- oder Kümmeltee lindern, trotzdem ist die Kohlsuppendiät für Menschen mit empfindlicher Verdauung nicht geeignet.
Fazit: Kohlsuppendiät als kurzfristige Lösung
Die Diät bietet zudem kaum Abwechslung auf dem Speiseplan. Dieser muss jedoch streng eingehalten werden, da sonst der Erfolg der Kohlsuppendiät ausbleibt. Durch die sehr einseitige Ernährung kann der Körper nicht alle benötigten Mineralstoffe und Eiweiße aufnehmen. Diese bauen sich über die Zeit im Körper ab, weshalb man die Kohlsuppendiät nicht länger als eine Woche durchführen sollte, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Erst nach einer Pause von mindestens einer Woche sollte ein Wiedereinstieg erfolgen. Aus diesem Grund ist die Kohlsuppen-Diät, wenn überhaupt, wirklich nur als eine kurzfristige Lösung zu betrachten, um schnell einige Kilos loszuwerden.
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